Archiv für den Monat März 2008
MTU Problem an Airport Extreme
There is no user method to change the MTU on the base station. The MTU is negotiated by the base station with remote destinations for each connection. It’s a calculation done as needed between hosts on the internet. According to spec there is no reason to change the MTU. The TCP session for getting a web page should start with a request to the server for data, and then the server starts sending large packets of data. If a router between the two hosts (the base station and the web server) can’t pass a packet that large for some reason it should reply to the sender of the over-large packet (webserver) and tell the web server to step the packet size down to xxx.
The same would happen if the base station was sending up large chunks of data to a remote site and a router in between couldn’t handle the large chunks. This is all transparent and usually happens flawlessly. The failure occurs if a router in the middle of a session doesn’t reply to the sender that it can’t handle packets of a certain size. The sender is never told to send smaller packets, and the destination never receives the packets, and the connection would fail. This is called an “MTU black hole”.
A couple relevant topics on MTU.
http://docs.info.apple.com/article.html?artnum=107488
http://docs.info.apple.com/article.html?artnum=107474
(aus macuser.de)
Acrylnitril
In Köln Worringen brennt ein Tank mit Acrylnitril.
WDR.de berichtet.
brand eins Online
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Weitwinkel Linsenfehler
Wie entfernt man rote und grüne Farbsäume, die sich an scharfen kontrastreichen Kanten zeigen?
Sie entstehen vorwiegend in den Randbereichen, wenn ein Zoomobjektiv extrem in Weitwinkelstellung steht. Bei mir hat das unbearbeitete Bild am rechten Bildrand die rote Kante, am linken die grüne.
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Hilfe schafft Photoshop:
Filter>Verzerrungsfilter>Objektivkorrektur
Hier können unter Chromatische Aberration die rot/cyan-Farbränder verändert werden. Bei mir hat es der Wert +10 gebracht. Bei einem höheren Wert haben sich die Seiten der Farben vertauscht. Ein kleines Problem waren parallel laufende eng beieinander liegende Kanten, die noch dazu schräg verliefen. Bei denen war eine Farblinie zwischen den beiden Kanten nicht zu vermeiden.
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Seyoum Tsehaye
1996 führte ich ein Interview mit dem “provisorischen” Direktor des staatlichen Fernsehens in Eritrea (Eri-TV). Ich habe Seyoum als Freund kennen gelernt und nach langem suchen das Videoband wiedergefunden und bei Youtube veröffentlicht.
Seit er am 21. September 2001 festgenommen wurde, ist nichts über seinen Verbleib bekannt. Es gab sogar Gerüchte, er sei in Haft gestorben. Von der Organisation Reporter ohne Grenzen wurde er zum Journalisten des Jahres gewählt. [mehr über Seyoum]
In der ersten Hälfte des Interviews schildert er den Zustand und die Entwicklungsabsicht des staatlichen Fernsehens drei Jahre nach der Unabhängigkeit. Während des 30-jährigen Befreiungskrieges gab es zuvor nur ein Propagandafernsehen der äthiopischen Besatzer, das das Publikum nicht interessierte. Jetzt wird immer noch der alte Sender mit einer Reichweite von maximal 150 Kilomertern genutzt. Die Zahl der Empfangsgeräte schätzt Seyoum zum Zeitpunkt des Interviews (Mai 1994) auf 20.000.
Das Programm wurde an drei Tagen in der Woche (MO, Mi, Sa) jeweils von 19.30 bis 23 Uhr vom Band gesendet. Montags gab es internationale Nachrichten, die lizenzfrei von CNN übernommen wurden.
Seyoum erhält viel Briefe, in denen sich das Publikum mit Aufmunterung und Vorschlägen an der Weiterentwicklung “ihres” Fernsehens beteiligt.
Das technische und journalistische Personal des Senders setzt sich aus Mitarbeitern der audiovisuellen Abteilung der EPLF aus dem Widerstand zusammen und besteht demnach fast vollständig aus ehemaligen Kämpfern. Nach Seyoums Angaben wissen sie viel über Bilder und Texte aber wenig über das Fernsehen. Kein Eritreer hatte während der äthiopischen Besatzung die Chance, beim Fernsehen zu arbeiten.
Seyoum hat im Widerstand 14 Jahre lang als Kameramann und Fotograf gearbeitet. Bis zum Zeitpunkt des Interviews war weder er noch ein anderer Kollege im Ausland. Aber gerade dort könnte man viel hinzu lernen.
Seine persönlichen Wünsche formuliert Seyoum Tsehaye am Ende des Interviews:
Ich möchte mit Bildern leben, mit ihnen mein eritreisches Publikum ansprechen und das Leben der Eritreer auch im Ausland zeigen. Kulturell, ökonomisch, politisch und auf allen übrigen Gebieten möchte ich eine internationale und umfassende Kommunikation ermöglichen. Ich möchte dazu beitragen, dass alle Menschen sich als Teil eines Volkes fühlen, sich gegenseitig kennen lernen und sich helfen können.