Cyberwar

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Ganz groß in Mode sind Hackerangriffe auf Websites, die sich pro oder contra Wikileaks positionieren. Pandalabs protokollieren den Cyberkrieg mit, der sich dort Distributed Denial of Service (DDOS) nennt.

Betroffen waren:

  1. wikileaks.org (deren DNS-Eintrag von everyDNS.net und deren Spenden-Accounts gelöscht wurden)
  2. ThePayPalBlog.com
  3. PostFinance.ch (auf ein Konto dieser Bank konnte man zur Verteidigung von Julian Assange einzahlen)
  4. aklagare.se (Schwedische Anklagebehörde)
  5. EveryDNS.com (die wikileaks.org vom Netz genommen haben
  6. lieberman.senate.gov die Website des amerikanischen Senators, der die Aktionen gegen Wikileaks gefordert hat
  7. advbyra.se, die Website der Rechtsanwälte der schwedischen Frauen, die Vorwürfe gegen Julian Assange erhoben haben
  8. sarahpac.com Sarah Palins Website
  9. mastercard.com

Immerhin hat Paypal jetzt angekündigt, die eingefrorenen Gelder auf das Konto der Wikileaks unterstützenden Stiftung zu überweisen.

neusprech.org: Cyberwar

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1 Kommentar

  1. Schade nur, dass das allesamt Scheingefechte sind. Nicht weil die Leute es nicht ernstmeinen sondern weil es nichts bringt. Wenn Hacker regierungstreue Seiten abstrafen ändern Regierungen nicht ihre Politik. Man muss mehr tun als Symptome zu bekämpfen. Das frustriert nur auf lange Sicht.

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