Feiertag

Feiertag; copyright 1993: Georg Berg
Feier zum Unabhängigkeitstag in Eritrea. (Asmara 1993)


Eine Geschichte geschrieben von Moritz für den Jungimker Georg:

Die Biene

Hallo, ich bin eine besondere Biene und möchte euch von mir erzählen. Ich war kurz davor zu schlüpfen, als es draußen vor meiner Wabe hell wurde. Auf einmal wackelte es und meine Wabe ging hoch. Plötzlich brach meine Wabe auf. Ich verkroch mich tief in ihr. Kurz darauf kam ich wieder ins Dunkle. Ich krabbelte raus, sah aber nichts, da es so dunkel war.

Als meine Augen sich an die Dunkelheit gewöhnt hatten, sah ich Hunderte Bienen. Eine kam auf mich zu und tänzelte mir vor, dass ich nach unten zum Unterricht gehen sollte. Danach kroch sie in die Wabe. Ich ging runter.

Als ich den Unerricht gefunden hatte, nahmen die Schüler gerade die Eigenschaften einer Biene durch. Dort merkte ich schnell, dass ich anders war.. Ich hatte zum Beispiel Platzangst und in der Dunkelheit konnte ich kaum sehen.

Zuerst war ich traurig, dass ich so anders war und krabbelte raus vor den Kasten, in dem ich wohnte. Da fragte mich eine andere sehr nette Biene, warum ich schon raus kam. Ich war ja noch so jung. Ich konnte auch nicht fliegen, probierte es aber trotzdem. Das erste Mal fiel ich hin, aber tat mir nicht weh. Das zweite Mal kam ich schon etwas weiter. Beim dritten Mal klappte es so weit bis ich in einen kleinen nie blühenden Busch flog.

Danach flog ich erst einmal wieder zurück und vom Kasten aus zu meiner ersten Blüte. Die war an einem großen Baum, der weiße Blüten hat und nah an unserem Kasten stand.

Als ich voll mit Nektar im Kasten angekommen war, musste ich lange suchen, bis ich eine leere Wabe gefunden hatte. Zum schlafen legte ich mich immer nach ganz oben, weil es dort nicht so eng ist.

Am nächsten Tag flog ich an dem kleinen Busch vor unserem Kasten vorbei zu einem blau blühenden größeren Busch.

So ging es bis die Sonne am höchsten stand. Dann kamen drei Wesen, die nicht fliegen konnten mit Feuer. Ich blieb auf der Blüte und beobachtete sie, wie sie den Deckel von unseremKasten runter nahmen. Sie sprachen über unsere Königin und nahmen ein Rähmchen nach dem anderen raus.

Als sie die Königin gefunden hatten, legen sie den Deckel wieder darauf. Als sie weg waren, holte ich bis zum Abend weiterhin Honig.

Am nächsten Tag fragte ich die Königin, was es mit den drei Wesen auf sich hatte. Die Königin wimmelte mich ab. Als ich aber nicht locker ließ, sagte die Königin: “Die Wesen stehlen uns immer den Honig!”

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