Boa kappt Stromversorgung

Dieser Beitrag handelt nicht von einem eigensinnigen Braunkohlenkraftwerk mit optimierter Anlagentechnik sondern von einer todesmutigen Schlange.

Eine armdicke Boa hat hunderttausenden Kolumbianern die Stromversorgung gekappt. Die etwa drei Meter lange Schlange sei auf den Transformator eines Umspannwerkes gekrochen, wobei zwei Starkstromleitungen kurzgeschlossen wurden, berichtete die Zeitung La Nación unter Berufung auf die Behörden. Daraufhin fiel der Strom im ganzen Norden der Provinz Huila und in der Provinzhauptstadt Neiva mit 330 000 Einwohnern aus.

Die Behörden gingen zunächst von einem der üblichen Sprengstoffanschläge linker Rebellen auf einen Hochspannungsmast aus. Bei der Überprüfung der Anlagen wurde jedoch die leblose Schlange auf dem durchgebrannten Transformator gefunden.

Titanik fuhr ohne Ferngläser

Der Schlüssel, der vielleicht das Leben von mehr als 1.500 Menschen an Bord der Titanic hätte retten können, ist unscheinbar. Als der Ozeanriese am 10. April 1912 in Southampton zur Jungfernfahrt nach New York aufbrach, hatte der Zweite Offizier David Blair ihn in der Jackentasche. Nur dass Blair nicht an Bord, sondern im dienstlichen Auftrag unterwegs zu einem anderen Schiff war. So blieben die Ferngläser der Titanic, mit denen der Eisberg, auf den sie auflief, vielleicht rechtzeitig erkannt worden wäre, unbenutzt in einem verschlossenen Schrank liegen.
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