FDP mit Loriot Script

Video vorspulen bis Minute 40:48. Es spricht Burkhardt Müller-Sönksen (FDP). Stefan Niggemeier hat die Passage in seinem Blog transkribiert.

Auch von der FDP ganz herzlichen Dank für Ihre Vorträge, die zum Teil übereinstimmend waren. Auch zum Teil sehr lange zurückgegangen sind, auch weit über die jetzige Regierungszeit hinaus, aber eins gemeinsam, und das ist auch das Thema unseres Ausschusses in einer fortgesetzten Serie, nämlich die Zukunft des Qualitätsjournalismus, wobei Zukunft nicht heißen soll, dass in der Vergangenheit alles schlecht war und Zukunft wiederum auch heißen soll, dass wir mit Ihnen zusammen gestalten wollen, was kann der Gesetzgeber oder was kann auch gesellschaftspolitisch geschehen?

Da gibt es ja einen Prozess, den wir selber nicht selbst gestaltet haben. Das ist die Konvergenz im Internet, die stark stattfindet. Und es ist heute noch nicht angesprochen worden, dass sich der Qualitätsjournalismus insbesondere des Prints in einem Konkurrenzverhältnis zu den öffentlich-rechtlichen, staatlich finanzierten Medien befindet.

Und das ganz neue Thema, man könnte fast von fünfter Gewalt sprechen, das sind die Social Media, die aber gerade erst recht nach Qualitätsjournalismus rufen, weil ja dort sehr unreflektiert und undefiniert Informationen kursieren, die überhaupt nicht verifiziert sind und gerade erst recht auch einem Qualitäts-, einem geprüften Qualitätsausdruck mit entsprechendem Hintergrund und Recherche, wie es eben auch schon mal angeklungen ist, bedarf.

Hinter den Kulissen

Ausstellung; copyright 2007: Georg Berg

Ungeschminkte Wahrheit in den Tagesthemen


Wie charmant diese technische Panne vor dem Hintergrund des Scheiterns der hochtechnisierten Kreuzfahrtbranche.

Pfefferspray auf alles

PfeffersprayRhabarberKatze; Photo [M]: Georg Berg / Louise Macabitas

Am 18. November 2011, versammelte sich eine Gruppe Studenten der University of California zu einer friedlichen Occupy Demonstration. Ohne weiteren Anlass sprühte der Polizist John Pike den sitzenden Studenten Pfefferspray in die Augen.

Jetzt sieht sich der Feigling einer Welle von Kollagen ausgesetzt, die ihn im Internet beschämen. Von Menschenrechtsmotiven zu Produktrezensionen und Amazon-Kundenbildern reicht die Dokumentation des Ereignisses.